Die Musik von BLUES JAM


Die Eleganz von Billie Holiday als auch die Tiefe von Etta James vereint, nennt man wohl Smokey Blues. Eine Mischung aus "dreckigen Jazz" und "Lounge Blues".

Musik die in den legendären Kellerbars der letzten 100 Jahre gespielt wurde. Mit dem zeitlosen, intimen Charakter hat dieser Blues ein eigenes Lebensgefühl geschaffen. Die Musik ist langsam, die Instrumentierung reduziert (Klavier, eine sanfte E-Gitarre).

Er beschwört Bilder von verrauchten Hinterhof kneipen herauf, in denen die Luft schwer von Melancholie und Geschichte ist. Die Rhythmen sind schleppend, fast schon ermattet, oft getragen von einer rauchigen, ausdrucksvollen Stimme (Billie Holiday, Etta James, Slava Attar Ha, Ha…)und erzählen von unerfüllter Sehnsucht, nächtlicher Einsamkeit und dem harten Pflaster der Straße.

Es ist eine authentische Atmosphäre, in der sich Schmerz in Ästhetik verwandelt. Der Sound bleibt dabei stets gedämpft und geheimnisvoll – wie ein fernes Echo in einer nebligen Nacht, die die Trauer und erlebte Wunden eines Menschen, Melancholie, Sehnsucht und eine entspannte, groovige Intensität in sich trägt.

Wenn jemand mit Stimme und Gefühl diese inneren Narben hörbar macht, entsteht dieser Blues. Ein Genre, das aus Leid und tiefem menschlichen Schmerz geboren wurde.